Das andalusische Gesundheitssystem ist am Ende: Über eine Million Patienten stehen auf der Warteliste – ein deutliches Zeichen für Morenos Versagen.

Das andalusische Gesundheitssystem ist am Ende: Über eine Million Patienten stehen auf der Warteliste – ein deutliches Zeichen für Morenos Versagen.

Das öffentliche Gesundheitssystem Andalusiens befindet sich in einer seiner kritischsten Phasen und steckt in einer Krise, die über eine Million Andalusier betrifft, die auf endlosen Wartelisten gefangen sind. Die Situation ist alles andere als ein vorübergehender Rückschlag; sie offenbart ein tiefgreifendes strukturelles Problem, das weder die aufeinanderfolgenden PSOE-Regierungen noch die aktuelle Regierung der Volkspartei angehen konnten oder wollten. Juanma Moreno Sie steht im Rampenlicht und sieht sich Vorwürfen der Untätigkeit und der Förderung eines fortschreitenden Abbaus zugunsten des Privatsektors ausgesetzt.

VOX hat laut seinem Sprecher im andalusischen Parlament Alarm geschlagen. Manuel GaviraGavira, der die Situation als „Zusammenbruch“ bezeichnete und die Verzweiflung der Bürger mit Zahlen untermauerte, kritisierte scharf, dass die Regierung Moreno offenbar nicht die Lösung der wirklichen Probleme der Andalusier, wie etwa die Gesundheitsversorgung, als Priorität ansehe. Ein eklatantes Beispiel sei die Situation Zehntausender Frauen, die auf gynäkologische Untersuchungen warten, oder die Mängel bei der Brustkrebsvorsorge – äußerst gravierende Probleme, denen in San Telmo nicht die nötige Dringlichkeit entgegengebracht werde.

Kreuzkritik und der Schatten der Privatisierung

Während die Volkspartei (PP) ihr Krisenmanagement verteidigt, verschärft die Opposition ihre Kritik. Die Kandidatin der Sozialistischen Partei (PSOE), María Jesús Montero, prangerte ebenfalls den „Zusammenbruch“ des Systems an und warnte, der nächste Schritt könnte die Einführung von Zuzahlungen sein. Viele erinnern jedoch an Monteros Vergangenheit als Gesundheitsministerin, eine Zeit, die von Skandalen um die Verschleierung von Patienten auf Wartelisten geprägt war, was die Glaubwürdigkeit ihrer aktuellen Aussagen untergräbt.

Jenseits des parteipolitischen Streits deuten Daten und Beschwerden von Gesundheitsorganisationen auf eine Strategie der geplanten Verschlechterung hin. Die Umleitung öffentlicher Gelder in die private Gesundheitsversorgung durch millionenschwere Verträge wird kritisiert, während die Primärversorgung unter Ärztemangel und Ressourcenknappheit leidet und die Notaufnahmen der Krankenhäuser massiv überlastet sind. Diese Politik, so Gewerkschaften und Patienten, verteuert nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern mindert auch deren Qualität für die Andalusier.

VOX weist auf ein Prioritätenproblem hin.

Für Manuel Gavira liegt die Wurzel des Problems in der falschen Prioritätensetzung der PP- und PSOE-Regierungen. Der VOX-Kandidat hat deutlich auf den Widerspruch hingewiesen, dass Tausende Andalusier, insbesondere ältere Menschen, sterben, während sie auf Pflegegeld warten, während die Registrierung und die Gewährung von Hilfen für undokumentierte Einwanderer beschleunigt werden. „Jeder kann von außerhalb Andalusiens kommen und sich am nächsten Tag registrieren lassen, und innerhalb von zwei Tagen erhält er bereits Leistungen, aber ältere Andalusier sterben, während sie darauf warten“, erklärte Gavira.

Diese Perspektive bringt einen entscheidenden Aspekt in die Debatte ein: die Notwendigkeit, die Ressourcen der Gemeinschaft in erster Linie in den Dienst der Bevölkerung Andalusiens zu stellen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen am 17. Mai ist das Gesundheitswesen zu einem zentralen Streitpunkt geworden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen entscheiden, ob sie ein Managementmodell fortsetzen wollen, das das System an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat, oder ob sie einen Kurswechsel einleiten, der eine qualitativ hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung garantiert, bei der die Bevölkerung Andalusiens absolute Priorität hat.


Autor: redaktions | Artikel

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